На нашем ресурсе вы можете полностью погрузиться в мир книги «Meine Stadt auf Яussisch» — читайте её онлайн бесплатно в полной, несокращённой версии. Если предпочитаете слушать — воспользуйтесь аудиоформатом; хотите сохранить — скачайте через торрент в fb2. Жанр произведения — Серьезное чтение, Биографии и мемуары. Также на странице доступно подробное описание, авторская аннотация, краткое содержание и живые отзывы читателей. Мы постоянно пополняем библиотеку и улучшаем сервис, чтобы создавать лучшее пространство для всех ценителей качественной литературы.
Meine Stadt auf Яussisch

Автор
Дата выхода
14 апреля 2021
🔍 Загляните за кулисы "Meine Stadt auf Яussisch" — аннотация, авторский взгляд и ключевые моменты
Перед погружением в полный текст предлагаем познакомиться с произведением поближе. Здесь собраны авторские заметки, аннотация и краткое содержание "Meine Stadt auf Яussisch" — всё, что поможет понять глубину замысла и подготовиться к чтению. Материалы представлены в оригинальной авторской редакции (Valeria Fedchenko) и сохраняют аутентичность произведения. Если чего-то не хватает — сообщите нам в комментариях, и мы дополним описание. Читайте мнения других участников сообщества: их отзывы часто раскрывают скрытые смыслы и добавляют новые грани понимания. А после прочтения обязательно вернитесь сюда — ваш отзыв станет ценным вкладом в общее обсуждение книги.
Описание книги
Wie ist es, in ein anderes Land zu ziehen? Ist es möglich, dort eine Familie zu gründen, Freunde und sogar den Traumjob zu finden, ja sich selbst zu finden? Wie gelingt es, die eigene kulturelle Identität nicht zu verlieren und sich in fremden Kulturen dennoch wohl zu fühlen? Welches Abenteuer kann die Gründung einer Schule sein? Und wie wird die Lehrerin Valeria, die lebt, liebt, arbeitet und oft an verschlossene Türen klopfen muss, dies alles schaffen?
📚 Читайте "Meine Stadt auf Яussisch" онлайн — полный текст книги доступен бесплатно
Перед вами — полная электронная версия книги "Meine Stadt auf Яussisch", адаптированная для комфортного онлайн-чтения. Мы разбили произведение на страницы для удобной навигации, а умная система запоминает, на какой странице вы остановились — можно закрыть браузер и вернуться к чтению позже, не тратя время на поиски. Персонализируйте процесс: меняйте шрифты, размер текста и фон под свои предпочтения. Погружайтесь в мир литературы где угодно и когда угодно — любимые книги теперь всегда под рукой.
Текст книги
Wie geht es dir? Hattest du nicht eine Oma in Smolensk? Fährst du manchmal noch nach Smolensk? Anton Denisjenko».
Antoscha … «Ich weiß nicht, ob du dich an mich erinnerst.» Antoscha… Anton Denisjenko.
Die SchГјler kannten sich alle seit der ersten Klasse. Du kamst inВ der sechsten dazu.
Deine Mutter, umwerfend hübsch und klug, hatte sich von deinem Vater getrennt und einen Fabrikdirektor geheiratet. Dein Stiefvater war nach Kirow versetzt worden, um dort wieder eine Fabrik zu leiten. So kam’s, dass du in unserer Klasse auftauchtest.
Du wohntest inВ einem Neubau hundert Meter von der Schule. BloГџ einmal quer Гјber den Platz.
Du saßest in der letzten Bank. Still und bescheiden. Obwohl es Heranwachsenden oft schwerfällt, sich in ein neues Kollektiv einzufügen, hat dich deine Wesensart zwar keine engen Freunde, aber doch ein paar gute Kameraden finden lassen.
Ich saГџ weiter vorne; beim Diktat durfte jeder bei mir abschreiben, Vorder-, Hinter- oder Nebensitzer.
Nach ein paar Jahren wurde dein Vater nach Smolensk versetzt, um auch dort eine Fabrik auf Vordermann zu bringen. Deshalb hast du die zehnte Klasse nicht mehr bei uns beendet.
Du hast mich bei der Abschlussfeier nicht gesehen. In meinem hellblauen Kleid. Du warst nicht da. Dabei hatte ich mit keinem anderen tanzen wollen. Von diesem und von jenem wurde ich aufgefordert; doch ich hab keinen im Gedächtnis behalten.
In Smolensk lebte meine Großmutter. Als ich nach der Schule dorthin gezogen war und an der Pädagogischen Fachschule zu studieren begonnen hatte, hab ich dich wiedergefunden. Das war nicht schwer, unsere Mütter hatten untereinander Verbindung gehalten.
Erinnerst du dich denn nicht mehr, Antoscha? Es war Herbst, und mein siebzehnter Geburtstag. Du kamst zu mir und hast mir, wie immer sehr schüchtern, einen riesigen Strauß prächtiger roter Nelken überreicht.
Obgleich es in meinem Leben viele Blumensträuße gab, riesengroße, üppige, zurückhaltende und stilvolle. Von Schülern, von ihren Eltern, von Freunden, Kollegen, Freundinnen und Vorgesetzten. Am 1. September, dem Tag des Schulbeginns, stand die ganze Wohnung voll mit Blumen, füllten sämtliche Vasen, Eimer und sonstige passende Gefäße.




